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GESCHICHTE
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| Die Kneippanlage und Ihre Geschichte |
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Im Rahmen des beschriebenen
Prozesses der UNESCO Biosphäre Entlebuch hat sich die Gemeinde Flühli
und ein Teil Ihrer Bewohner schon seit längerem Gedanken über
neue Projekte gemacht. Dass das Wasser, als in Überfluss vorhandenes
und lebenswichtiges Gut, ein Thema sein soll, war von Anfang an klar. Am 20. September 2002 fand eine öffentliche Orientierung über Projekt mit der Bevölkerung statt, aus welchem sich die Arbeitsgruppe Flühli Wasser gebildet hat, eine bunt gemischte Gruppe aus Einheimischen, welche die gesteckten Ziele umsetzen wollte. Schon an der zweiten Sitzung im Dezember 2002 wurde durch Architekt Markus Bieri ein Vorprojekt zur Realisierung der Kneippanlage vorgestellt, welches regen Anklang fand. Nach einigen Sitzungen wurde am 3. Februar 2003 die Genossenschaft Flühli Wasser gegründet, welche die Arbeitsgruppe ablöste. Als Zweck der Genossenschaft ist in den Statuten deklariert, der Schutz und die Förderung des Wassers in unserem Tal zu unterstützen. Als erstes Projekt
übernahmen wir den Bau der Kneippanlage. Die Finanzierung dieses
300'000 Franken teuren Bauwerks war die erste grosse Hürde. An der
Gründungsversammlung konnten wir 69 Genossenschafter begrüssen,
bis zum heutigen Tag sind es 212 Genossenschafter mit 370 Scheinen, als
fast CHF 100'000.-- als Eigenkapital. An der a.o. Generalversammlung vom 15. Mai 2003 wurde der Baubeschluss gefasst, am Schwandalpweiher die Kneippanlage zu realisieren. Vorangegangen sind viele Stunden des Verhandelns mit Grundeigentümern, Finanzgebern und Behörden. Am 20. Juni 2003 fand
unter beisein der Presse und gemeinsam mit der Übergabe des Labels
"Energiestadt Entlebuch" Am 20. September 2003
fand - nach siebenmonatiger Planungs- und Bauphase - die Einweihung statt.
Über 150 Personen haben an der Kneipp-Chilbi teilgenommen und sich
über die Lehre von Sebastian Kneipp, die Idee und das Projekt informieren
lassen. Es war für die Genossenschaft ein Freudentag. Wohl niemand
hätte es uns zugetraut, Seit dem 20. September 2003 ist der Betrieb der Kneippanlage gesichert. Wir haben mit unseren Mitgliederbeiträgen, mit Sponsoring, Eintritten und Führungen die laufenden Kosten von ca. CHF 30'000.-- gesichert und hoffen, dass der Trend zur Gesundheitsförderung weitergeht. Im Frühling 2006 konnte die Attraktivität und das Erscheinungsbild der Anlage nochmals gesteigert werden. Es enstand ein einzigartiger Kräutergarten mit Kräutern aus unserer Gegend - der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Ein Erlebnis für alle Sinne und passend zur Idee der Kneipp-Anlage Schwandalpweiher in Flühli!
Jetzt haben wir ziemlich viel über die Entstehung und über die Hintergründe dieser Anlage gehört. Als letztes möchte ich Ihnen noch die Umsetzung dieser Idee und die Vermarktung der Anlage näher bringen: Die Kneipp-Gesundheitslehre
basiert auf einen ganzheitlichen, zeitlosen Gedankengut des Pfarrers Sebastian
Kneipp. Maria Christen wird auf sein Wirken noch näher eingehen.
Die Grundlage bilden Da es sich um eine ganzheitliche Therapie handelt, möchten wir im Waldemmental auch das ganzheitliche Angebot miteinbeziehen. Vorausgehend ist zu sagen, dass die Kneippanlage Schwandalp nicht als Kureinrichtung betrieben wird und werden kann, da für dies eine Betreuung eines professionellen Kneippgesundheitsberaters sowie eine ärztliche Kontrolle notwendig wäre. Wir versuchen, die fünf Säulen wie folgt in das Projekt "Kneippland Flühli Sörenberg" miteinzubeziehen: Hydrotherapie Bewegung Ernährung Heilkräuter Lebensordnung Pfarrer Sebastian Kneipp sagte: "Erst als man den Zustand ihrer Seele kannte und da Ordnung hineinbrachte, ging es mit den körperlichen Leiden auch besser. Sie bekamen mehr Ruhe und Zufriedenheit, kurz, sie fühlten sich besser."
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